Land verlängert Regelstudienzeit – Forderung endlich erfüllt!

Die Grüne Hochschulgruppe begrüßt die gestrige Entscheidung des Landtages sehr, welche die Grundlage für eine Verordnung der Landesregierung bildet, mit der die Regelstudienzeit um das #Ausnahmesemester verlängert wird. Der Bund weigert sich sei Monaten, diese dringend notwendige Maßnahme zu treffen.

„Bereits im März hatten wir wie viele andere Studierende diese Forderung erhoben, sie fand damals auch Eingang in die viel beachtete Frankfurter Erklärung zum Ausnahmesemester“, erläutert Anna Yeliz Schentke, Mitglied des Senats der GU. „Trotz gegenteiliger Versprechen hat Frau Karliczek aber nicht gehandelt, wodurch tausende Studierende vor dem Studienabbruch standen. Angesichts der katastrophalen Untätigkeit des Bundes freuen wir uns, dass das Land nun die Regelstudienzeit verlängert. Das rettet viele auf BAföG angewiesene hessische Studierende vor dem Studienabbruch,“ betont Ben Seel, Mitglied des erweiterten Senats.

Erst auf der Senatssitzung am 17.6. hatte der Senat der Uni Frankfurt in einer von der Grünen Hochschulgruppe und der Juso-Hochschulgruppe eingebrachten Resolution die Notwendigkeit der Regelstudienzeitverlängerung betont. Die Resolution erreichte auch das HMWK und den Landtag.

„Es ist gut und wichtig, dass nun eine monatelang dringend geforderte Regelung, die wir am Anfang der Krise eigentlich für eine Selbstverständlichkeit hielten, endlich die hessischen Studierenden erreicht“, erklärt Schentke weiterhin. „Das entlässt die Bundesregierung und Ministerin Karliczek aber nicht von der Verantwortung für die katastrophal niedrigen und schlecht organisierten Pseudo-Hilfen für Studierende. Alle politischen Ebenen müssen nun endlich Verantwortung für die Studierenden übernehmen.“

Link zur Pressemitteilung des hessischen Wissenschaftsministeriums