Unverantwortliche Begründung zum Semesterbeitrag

Liebe Community, wir brauchen eure Hilfe.
Wer kann uns diese Begründung des AStA-Vorstands zur Erhöhung des Semeszerbeitrags erklären? Wir machen jetzt echt schon ne Weile Stupa-Arbeit aber hier stehen wir gerade echt auf dem Schlauch… 🤔

Anmerkung/Begründung:
Hieraus ergibt sich eine Erhöhung um 60 cent gegenüber dem Vorjahr. Eine der geringsten Erhöhungen der letzten Jahrzehnte. Dies ist darin begründet, dass wir keine Erhöhung des RMV Tickets zu verzeichnen haben und 30 cent seitens des FZS einsparen konnten.

Nein, im Ernst:
Das coole am Beitrag an die Studierendenschaft ist, dass er von den Studierenden selbst festgelegt wird. Die demokratische Festlegung der Höhe des Beitrags und wofür er ausgegeben wird, unterscheidet ihn von dem sogenannten Verwaltungskostenbeitrag und dem Beitrag ans Studenten[sic!]werk. Hier haben die Studierenden keinen Einfluss darauf, wie hoch der Beitrag angesetzt und wofür er ausgegeben wird. Wenn der AStA den Beitrag offensichtlich willkürlich festsetzt und nicht begründen kann, ist der Unterschied zu den anderen Beiträgen, die wir und auch der AStA kritisieren, nicht mehr weit.

Die unverantwortliche und arrogante Weise, wie der AStA Vorstand im Stupa eine Erhöhung “begründet” ist ein Schlag ins Gesicht von allen, die jedes Semester Schwierigkeiten haben, den Beitrag zu bezahlen.
Sie delegitimiert außerdem politisch den studentischen Semesterbeitrag. Das ist gefährlich für die verfasste Studierendenschaft.

Der AStA muss Verantwortungsvoll mit dem Semesterbeitrag umgehen. Erhöhungen des Semesterbeitrags lehnen wir nicht ab, wenn sie sinnvoll oder notwendig ist. Das muss dann sehr gut überlegt und noch besser begründet sein. “Eine der geringsten Erhöhungen der letzten Jahrzehnte” eignet sich vielleicht als Trump-Satire, nicht aber als Argument für eine Erhöhung des Beitrags an die Studierendenschaft.

Zum Antrag des AStAs: SemesterbeitragSoSe2019