Pressemitteilung zum Wahlsieg 2017

Pressemitteilung der Grünen Hochschulgruppe an der Uni Frankfurt zum Wahlsieg bei den Uniwahlen 2017 und zu Projekten für die kommende Legislatur.

Die Grüne Hochschulgruppe an der Goethe-Universität freut sich über ihren Wahlsieg. Seit 1993 stellt sie damit die stärkste Fraktion im Studierendenparlament. Die Grüne Hochschugruppe konnte bei den Studierendenparlamentswahlen mit 1304 Stimmen ein Ergebnis von 20,43% erreichen und bleibt damit deutlich stärkste Kraft im StuPa.
Im Wahlkampf hatte die Grüne Hochschulgruppe auf klare Inhalte gesetzt, vor allem auf Mobilität, die Digitalisierungs- und Urheberrechtsproblematik mit der VG Wort, Antisexismus insbesondere gegen selbsternannte Pick-Up Artists, Gleichberechtigung und Transparenz in der Wissenschaft.

Außerdem hatte die Hochschulgruppe spezielle Programm zur Verbesserung der
Studienbedingungen an den Campussen Riedberg und Niederrad vorgestellt.

Sarah Klein, Spitzenkandidatin zur Studierendenparlamentswahl erklärt die weiteren Vorhaben der Grünen Hochschulgruppe in StuPa und AStA:
“Wir freuen uns über das klare Wahlergebnis für eine grüne und emanzipatorische Studierendenvertretung. Im nächsten Jahr werden wir unsere Projekte erweitern und weiterhin Basisarbeit politischen Gremien leisten. Wir wollen das Semesterticket ausbauen und ein größeres Angebot an günstigem vegetarischem und veganem Essen in den Mensen schaffen. Auch der Campus Niederrad darf bei diesen Verhandlungen nicht vernachlässigt werden. Die Fahrradwerkstatt wird voraussichtlich im April eröffnen. Damit wird den Studierenden erstmals die Möglichkeit geboten, ohne Geld auszugeben ihre Fahrräder unter Anleitung selbst zu reparieren. Weiterhin liegt uns das Studierendenleben auf dem Campus Riedberg besonders am Herzen. Die U – Bahn Anbindung dorthin soll verbessert werden und wir wollen einen selbstverwalteten studentischen Raum auf dem Campus schaffen. Darüber hinaus setzen wir uns weiterhin für emanzipatorische Projekte in der Stadt und gegen Sexismus und Diskriminierung
auf den Campussen und darüber hinaus ein.”

Bereits am Donnerstagabend konnte sich die Grüne Hochschulgruppe über ein gutes Ergebnis bei der Senatswahl freuen. Ben Seel und Valentin Fuchs werden ab jetzt die Interessen der Studierenden im Senat vertreten und an den Entscheidungen kritisch-konstruktiv mitwirken. Die Grüne Hochschulgruppe konnte ihr Ergebnis auf 37% (+1,8%) verbessern.

Ben Seel, Spitzenkandidat für die Senatswahl, erklärt zur künftigen Politik der Grünen Senatsfraktion:
“Wir freuen uns über diese klare Bestätigung unserer Senatsarbeit. In den kommenden zwei Jahren werden wir unsere Arbeit zur Verbesserung der Studienbedingen weiter führen. Im Fokus steht hierbei die Novellierung der Rahmenordnung, wo wir uns für eine Aufhebung der Regelstudienzeit und die Möglichkeit einsetzen, sich politisches, soziales und kulturelles Engagement curricular anrechnen zu lassen. An der Frankfurter Uni muss kritische Theorie einen festen Platz haben. Deshalb werden wir das neue Forum für kritische Wissenschaften dabei unterstützen, sich zu etablieren. Außerdem werden wir weiterhin mit unseren Bündnispartner*innen in anderen Statusgruppen für eine Demokratisierung der Uni und gegen Elitedenken und die Standesdünkelei der Stiftungsuniversität streiten.“

Klare Haltung bezieht die Hochschulgruppe auch gegenüber Rassismus, Faschismus, Diskriminerung und Rechtspopulismus. Die Grüne Hochschulgruppe wird auch in den kommenden Semestern stark im AStA und den verschiedenen studentischen Gremien vertreten sein und sich für ökologische, solidarische und emanzipatorische Inhalte einsetzen.