Über uns – 2017

Seit 1993 treten wir, die Grüne Hochschulgruppe, als größte Fraktion mit sozialen, ökologischen, demokratischen und emanzipatorischen Inhalten für alle Studierenden ein. Wir haben nicht nur kreative Ideen, sondern nutzen die Erfahrung und Kompetenz von Grünen AStA-Referent*innen und -Vorständen, Senator*innen, Fachschaftler*innen und natürlich auch unseren studentischen Vertretern im Studiwerk. Eure Stimme ist wichtig für die Position der Studierenden gegenüber dem Präsidium, der Stadt Frankfurt und der Landesregierung! Wir wollen grüne Hochschulpolitik mit euch und für euch machen!

Die AStA Fahrradwerkstatt kommt!

Im Sommersemester 2017 werden wir für Euch eine Fahrradwerkstatt auf dem IG-Farben Campus im Frankfurter Westend eröffnen. Dort könnt Ihr unter Anleitung Euer Fahrrad selbst zusammenschrauben. Das Beste daran: Dieses Angebot ist absolut kostenlos!

Semesterticket und Call-a-Bike ausbauen!

Im AStA haben wir für euch das Call-a-Bike-Projekt eingeführt. Nun wurde der Tarif noch verbessert: Ab 2017 können Studierende 3 Call-a-Bikes für 1 Stunde ausleihen. Zusammen mit der Uni kämpfen wir für Verbesserungen auch bei den Bus- und Bahnlinien: Für eine bessere Anbindung der Campus, schnellere Busverbindungen und einen Fahrplan, der die Kurs- und Semesterzeiten beachtet. Wir arbeiten weiter an der Ausweitung des Semestertickets nach Mannheim, Heidelberg und Aschaffenburg.

Antisexismus!

Wir setzen uns aktiv gegen jede Form von Sexismus, sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Antifeminismus ein. Wir positionieren uns klar gegen z.B. die sog. Pick-Up Artist-Szene und deren manipulatives, frauen*verachtendes Verhalten und unterstützen jede Form von Schutzräumen und Unterstützungsmaßnahmen der Universität gegen solche Vorfälle.

55% aller Studentinnen* [Fußnote: Der Genderstar berücksichtigt das gesamte Spektrum von Geschlechtern und Identitäten] erfahren sexuelle Belästigung während ihres Studiums. Damit jede*r frei und selbstbestimmt studieren kann, muss die Uni ein Raum frei von Sexismus sein und bleiben.

Studieren am Campus Niederrad!

Wir setzen uns aktiv für eine Verbesserung der Studienbedingungen auch auf dem Campus Niederrad ein. Im Studentenwerk haben wir die Einrichtung der Kaffeebar Alfredo im neuen Audimax erreicht, die seit November 2016 die Studierenden mit Kaffee und Snacks durch den Tag bringt. Aber das reicht uns noch  nicht! Wir fordern weiterhin eine Mensa auf dem Campus Niederrad, um gleiche Bedingungen wie auf den anderen Campus zu schaffen.

Wir unterstützen studentisch verwaltete Räume auf dem Campus, wie das Café Komm und das Lernstudio. Ein weiteres Ziel für Niederrad besteht darin, Räume solcher Art zum freien Lernen als Alternative zur Bibliothek  zu sichern und zu erweitern.

Sozialticket für alle Studierende!

Darüber hinaus haben wir eine kostenlose Mietrechtsberatung eingeführt. Bei der nächsten Nebenkostenabrechnung habt ihr jetzt bessere Karten, da der gesamte Schriftverkehr kostenlos über professionelle Anwält*innen abgewickelt werden kann. Dieses professionelle Angebot ergänzt die ehrenamtlichen Beratungsangebote zu Arbeitsrecht und BAföG.

Gegen Studiengebühren a.k.a “Verwaltungskostenbeitrag”

Obwohl die Studiengebühren schon vor Jahren abgeschafft wurden, müssen wir jedes Semester immer noch pauschal 50€ “Verwaltungskostenbeitrag” an das Land Hessen bezahlen. Wir kämpfen für ein kostenloses Studium, für einen niedrigeren Beitrag an das Studenten[sic!]werk und gegen den Verwaltungskostenbeitrag an das Land Hessen.

Tarifvertrag für Hilfskräfte

Im Tutorium, in der Bibliothek, bei OLAT und am Kopierer: überall arbeiten Studierende für die Uni, um in den Wissenschaftsbetrieb zu gelangen. Sie machen den Unibetrieb, wie wir ihn kennen, erst möglich. Unbezahlte Überstunden, schlechte Arbeitsbedingungen und befristete Verträge gehören für viele Hilfskräfte zur Regel. Deshalb werden wir uns gegenüber dem Präsidium weiterhin für einen Tarifvertrag für Hilfskräfte sowie bessere Arbeitsbedingungen einsetzen.

Demokratie und Mitbestimmung

Für bessere Studienbedingungen und eine Demokratisierung der Uni setzen wir uns landesweit als Campusgrün Hessen ein.

Wir arbeiten im Senat und in den Fachbereichsräten zusammen mit kritischen Dozierenden am Erhalt und Ausbau kritischer Wissenschaften und unterstützen Studierende, die kritische Initiativen, Projekte oder selbstverwaltete Räume organisieren.

Wir wollen, dass in allen Gremien auf Uni- und Fachbereichsebene die Dominanz der Professor*innen zugunsten von gleichen Einflussmöglichkeiten für alle Gruppen ersetzt wird.

Ökologische Hochschule!

Wir setzen uns dafür ein, dass der Energieverbrauch der Uni gesenkt wird. Hier gibt es noch viel zu tun, v.a. was Information und Nutzungsverhalten angeht! Wir fordern die Einrichtung von Stellen für Energiebeauftragte.

Mit der Veranstaltungsreihe zum Thema “Ökologie und Kapitalismus” stoßen wir einen offenen und kritischen Diskurs zum Thema Klimawandel an. Darüber hinaus schaffen wir mehr Transparenz und unterstützen längerfristig einen Prozess, in dem Tierversuche durch Alternativen ersetzt werden.

Ebenso arbeiten wir in verschiedenen Projekten und Aktionsgruppen zum Thema Food-Sharing mit.